In Deutschland sind Hirse, Dinkel und verschiedene Vollkornprodukte sehr beliebt, und somit müssen auf der Ebene der Kohlenhydrate nicht viele Veränderungen vorgenommen werden. Bei der Auswahl der Gemüse kann dem Deutschen weiterhin zum Genuss der verschiedenen Kohlarten geraten werden. Radieschen und Rettich müssen sich ebenfalls nicht verstecken. Hülsenfrüchte sind eindeutig Stiefkind auf den Speisezettel. Bei den Milchprodukten empfiehlt sich ebenfalls eine größere Vielfalt. Insbesondere im Hinblick auf neueste Erkenntnisse über verschiedenartige enthaltene Bakterienkulturen, aber auch um auf diesem Weg zu mehr mediterranen Kräutern zu gelangen.
Was den Deutschen offenbar am meisten Schwierigkeiten bereitet, ist ein Wechsel hin zu wesentlich mehr Olivenöl. Bis heute ist für sie das Olivenöl am besten, das möglichst nicht nach Olivenöl schmeckt. Hier ist „Verführung“ nötig, fast im Stile von Weinproben, um den Genuss sortentypischer Geschmacksrichtungen zu erlernen. Auch der „Freitagsfisch“ bedarf einer Renaissance, ein wenig mehr vom Meer wäre noch besser! Die Kaffeegewohnheiten der Deutschen könnten verbessert werden, denn die Zubereitungsformen im Süden (Griechenland und die Türkei ausgenommen) sind bekömmlicher. Mandeln und Nüsse sowie Nussöle bedeuten für den Süden einen weiteren Vorteil gegenüber der westlichen Kost.









