Mediterranes Kochen ist bis hin zu den mittleren Schwierigkeitsgraden der Gourmetküche relativ leicht im Alltag umzusetzen, das ist vielleicht das wichtigste: ein Stück Melone oder eine Avocado als Teil der Formel „5 am Tag“, eine Portion fettarmer Frischkäse mit Thunfisch oder eine in Olivenöl eingelegte Gemüsevorspeise als „Fast-Food“ für unterwegs lässt sich jederzeit bewältigen. Olivenöl in der „heißen Küche“ reduziert dank seiner stabilen Struktur deutlich Gesundheitsrisiken, wie sie bei anderen Ölen durch Erhitzen leicht entstehen können. Olivenöl als Haupt-Fett-Energiequelle zu nutzen heißt zugleich, weniger gesättigte Fette aus Fleisch und Wurst zu sich zu nehmen.
Ein besseres Verhältnis bei den lebensnotwendigen, „essentiellen“, mehrfach ungesättigten Fetten ergibt sich durch eine „Besinnung“ auf vermehrten Verzehr von Fisch, besonderen Käsesorten, „bewegtem“ Fleisch oder auch Eiern aus Freilandhaltung. Das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren kann so wenigstens unter 10 : 1 gehalten werden, besser noch wäre 5 : 1. Dies führt zur Reduzierung von Krankheiten, die mit Entzündungsvorgängen im Körper in Verbindung gebracht werden. Größere Portionen – mit hohem Obst- und Gemüseanteil – bewirken ein besseres Sättigungsgefühl um so mehr, wenn langsam gegessen wird. Olivenöl ist das einzige Öl, das zudem die Gallenblase aktiviert, womit die Gesamtverdauung einer Mahlzeit günstigere Wege findet als bei üblicher Kost (mit nachweißlich weniger Diabetes- und Fettstoffwechselstörungen).










