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Über Manosque, das Wirtschaftszentrum mit der wunderbar erhaltenen Altstadt, und Forcalquier, ein wahres Tor zur Stille, gelangt man in die Haute-Provence. Der dünn besiedelte Landstrich mit seinen rauen Höhenzügen und kargen Tälern bietet eindrucksvolle Naturerlebnisse. Das Plateau de Valensol ist berühmt für seine weithin leuchtenden Lavendelfelder und bizarre, von der Erosion geformte Felsformationen wie den „Büßer von Mées“. Am spektakulärsten jedoch präsentiert sich die Haute-Provence in den Schluchten des Verdon, die man aus gutem Grund auch Grand Canyon nennt. Dieses Naturwunder wurde erst im 20. Jahrhundert erkundet – zuvor war es eine unüberwindbare Grenze zwischen zwei menschenleeren Gebieten. Heute noch ist die Haute-Provence der schwer zugängliche Teil der Region. Hier trifft man nur selten auf die Leichtigkeit der Küstengegend oder die Weltoffenheit der großen Kulturstädte. Belohnt wird man jedoch mit entspannter Ruhe, großartigen Natureindrücken und malerischen Dörfern. |




