Gerichte mit Knoblauch, Kräutern der Provence, gutem Olivenöl und Zitrone: wer verbindet nicht mit diesen Genüssen zugleich gesundheitsfördernde Wirkungen! Schon bei Ötzi hat man Spuren von Knoblauch in der „Reiseapotheke“ gefunden (Jungsteinzeitliches Penicillin).
In der modernen Naturheilkunde hat Knoblauch seinen Stellenwert nicht nur wegen der bekannten antibakteriellen, antiviralen und gegen Pilze gerichteten Wirkung. Er wird auch als sogenanntes Hitzemittel klassifiziert, das dem Körper fehlende Wärme zuführt, indem es die Gefäßelastizität, die Fließeigenschaften des Blutes und das Blutfettprofil (Anhebung des guten HDL-Cholesterins) positiv beeinflusst und somit Infarkten vorbeugt. Knoblauch verringert die Entstehung von Tumoren (durch Stimulation von Cytokinen) und regt die Schilddrüse an, auch solche Effekte sind gut belegt! Die meisten davon sind auf antioxidative Wirkungen der enthaltenen Lauchöle zurückzuführen.
Nicht unterschätzt werden sollte auch die Bedeutung von Knoblauch für die Vermeidung von Darminfektionen, besonders bei regelmäßigem Konsum frischer Produkte, die den Trockenextrakten deutlich überlegen sind. Da die besonders wirksamen (Allicin-) Inhaltsstoffe auch zu Geruchsbildung führen, empfiehlt sich bei Bedarf die Beigabe von Ingwerpulver (ein Trick aus der Gourmetküche).
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