Fachleute empfehlen immer häufiger, Herz-Kreislauf-Risikofaktoren durch Ernährungsumstellung zu reduzieren. Vor allem seit die positiven Auswirkungen der Küche im Mittelmeerraum hinreichend bekannt geworden sind. Neuere Studien wie die PREDIMED, die bis 2010 angelegt ist, zeigen schon jetzt, dass nicht etwa weniger Fett gegessen werden sollte, sondern eher mehr. Es muss nur das richtige Fett sein!
Olivenöl und Walnüsse ergänzen sich durch ihre günstigen Fettsäuremuster und viele weitere Inhaltsstoffe. Die Auswirkungen auf Blutzuckerspiegel, Blutdruck, „gutes“ Cholesterin (HDL), aber auch auf Entzündungsmarker im Blut (CRP) sind so gut, dass man ziemlich verblüfft darüber ist. Bei den Blutdruckwerten gerät man in Bereiche, die unter üblichen Medikamenten nur erträumt werden.
Die Erklärung: Olivenöl ist nicht nur reich an stabilen einfach ungesättigten Fettsäuren, sondern auch an anti-entzündlich wirkenden Phenolverbindungen, wenn die Qualität des Öles stimmt. In Walnüssen, die im Mittelmeerraum auch viel häufiger als bei uns gegessen werden, finden sich neben dem günstigen Fettsäureprofil (insbesondere reich an Alphalinolensäure) auch Faserstoffe, Phytosterole, Folsäure und Vitamin E, mit deutlichem Potenzial gegen die Arteriosklerose-Entwicklung.
Man sollte also häufiger hinterfragen, ob stereotype Empfehlungen zur Fett-Einschränkung sinnvoll sind. Vielmehr sollte darauf geachtet werden, reichlich gesunde Fette zu verzehren!
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